Jan Nöhre

Geschäftsführer "Catalogna Cologne Catering“

Jan Nöhre

Geschäftsführer "Catalogna Cologne Catering“

Sehe Sie im Video, wieso beste Zutaten für Spitzen-Catering von "Catalogna-Cologne" ein Muss sind.

Herr Nöhre, die Anfänge Ihres Unternehmens liegen in einer Garage?

Ja, das stimmt. Im Juni 2006 haben Tim Endert und ich quasi bei null angefangen. Wir hatten nur die eine Idee: das perfekte "Flying Buffet“ zu schaffen. Also gründeten wir „Catalogna Cologne Catering“ und bauten eine Website, auf der sich die Kunden ihr Buffet selbst zusammenstellen konnten. Als Küche diente uns damals tatsächlich eine Garage.

Wie lange ließ der Erfolg auf sich warten?

Unser Anfang als Caterer war zäh, wir mussten ja alles selbst machen. Erst nach zwei Jahren gab es die ersten Erträge, die wir sofort reinvestiert haben. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Heute machen wir 4.000 Veranstaltungen im Jahr, von acht Personen und Mittagsbuffet bis hin zu Großveranstaltungen mit Spitzengastronomie für 3.000 Teilnehmer.

Sie haben sich sehr früh selbstständig gemacht, was gab den Ausschlag dafür?

Ich war 21 und Koch in einem Sternerestaurant. In der Spitzengastronomie sah ich angestellte Küchenchefs, die waren älter als 50 und mussten für gutes Geld 18 Stunden am Tag arbeiten. Ehrlich gesagt: Diese berufliche Perspektive schmeckte mir nicht.

Weshalb haben Sie kein eigenes Restaurant, sondern ein Catering-Unternehmen gegründet?

Es fehlte einfach an Geld. Für ein Restaurant brauchen Sie vom ersten Tag an neben Küche und Geschirr auch einen gut gestalteten Raum. Uns reichte anfangs eine Küche, alles andere bezogen wir über Dienstleister.

65 Prozent der Befragten würden sich erneut für die Selbstständigkeit im Gastgewerbe entscheiden. Sie auch?

Ja, denn ich bin zufrieden und kreativ und niemand redet mir rein. Ich würde auch nicht vieles anders, aber manches besser machen. Wir mussten reichlich Lehrgeld zahlen, weil manche Konzepte nicht bis ins Detail durchdacht waren. So haben wir anfangs beispielsweise nur mit hochwertigem Geschirr gearbeitet. Jetzt, wo ich weiß, dass Scherben beim Catering unvermeidbar sind, empfehle ich meist günstigeres Geschirr, das ähnlich gut aussieht.

Wie lautet Ihr Erfolgsrezept für die Selbstständigkeit im Gastgewerbe?

Arbeit, Arbeit, Arbeit – und ein langer Atem. Seien Sie ehrgeizig, engagiert und kundenfreundlich. Denn der Kunde bezahlt Ihre Miete und füllt Ihren Kühlschrank!

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